Hat Feinstaub noch weitere Auswirkungen?

Neben den negativen Gesundheitsauswirkungen schaden Feinstaubemissionen, insbesondere der dunkle und feine Dieselruß, auch dem globalen Klima.

Die schwarzen Rußpartikel, die bei der unvollständigen Verbrennung von fossilen Brennstoffen und von Biomasse entstehen, gelangen an Pole und auf Gletscher, verdunkeln dort Eisschichten und absorbieren das Sonnenlicht.

Das wiederum beschleunigt das Abschmelzen der Eisschicht. Durch ein schnelleres Abschmelzen beeinflussen sie so die Wolkenbildung und damit die Niederschlagsverhältnisse.

Es ist nicht einfach, sich gegen verschmutzte Luft zu schützen. Generell kann man natürlich von Feinstaubquellen Abstand halten. Luftverschmutzung hat dort Spitzen, wo Schadstoffe ausgestoßen werden und sich ansammeln können. Da hilft es schon, Abstand von Hauptverkehrsstraßen oder Baustellen zu schaffen. Auch dort, wo viele Schiffe fahren, wird mehr Feinstaub in der Luft sein. Das gilt ebenso für Kraftwerke, Industrieanlagen und Flughäfen. Darauf sollte man gerade bei sportlicher Betätigung achten. Fahrradfahren beispielsweise sollte man daher eher abseits der Hauptverkehrsstraßen.

Wenn von Feinstaub gesprochen wird, ist in erster Linie die Schadstoffkonzentration in der Außenluft gemeint. Aber auch die Innenraumluft kann natürlich verunreinigt sein. Dann hilft oft auch schon Stoßlüften. In Innenräumen sind wichtige Quellen unter anderem der Toaster, Kerzen und Gasherde. Auch Laserdrucker emittieren Feinstaub. (Quelle: BUND)

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