Was hat Luftverschmutzung mit Covid-19 zu tun?

15% aller weltweiten Sterbefälle durch das Coronavirus könnten auf die Belastung durch Feinstaub zurückzuführen sein.

Das Risiko an einer Covid-19 Erkrankung zu sterben, soll steigen, wenn über längere Zeit verschmutzte Luft eingeatmet wird. Dieser Zusammenhang ist jedoch nicht direkt messbar. Ein Forscherteam, an dem auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts beteiligt sind, untersuchen den Zusammenhang und haben eine Studie veröffentlicht, die erstmals den Anteil der Covid-19-Todesfälle, die auf Luftverschmutzung durch Feinstaub zurückzuführen sein könnte dargelegt hat. Der Studie zufolge könnten etwa 15 Prozent der weltweiten Todesfälle durch Covid-19 durch eine langfristige Exposition gegenüber Luftverschmutzung mitverursacht worden sein.

Man geht sogar noch weiter und behauptet das in Deutschland 26% aller Todesfälle durch Covid-19 auf Luftverschmutzung zurück zu führen sei. In den Nachbarländern, wie Tschechien, liegt der Anteil mit 29% sogar noch höher. In Australien liegt dieser Wert bei nur 3%.

Das Feinstaub die Blutgefässe schädigt, weil die Feinstaubpartikel sich bei dem Weg in die Lunge in den Blutgefäßen festsetzen, ist schon lange bekannt. Der Körper, die eigene Immunabwähr, versucht diese Schadstoffe abzustoßen und verusacht durch die häftigen Reaktionen Entzündungen. Deren Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs ist schon länger bekannt.

Quellen:

https://www.mpg.de/15950183/1028-chem-099020-luftverschmutzung-als-ko-faktor-bei-covid-19-sterbefaellen1

Luftverschmutzung durch Feinstaub – Eines der größten Gesundheitsrisiken

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